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Herbstreise 2017

Heute (9.09.2017) steht die Herbstreise an

Die Besammlung wurde im Vorfeld von 07:15 auf frühe 06:45 verschoben. Ziel war es um 07:00 Richtung Westschweiz abzufahren. Die meisten der 21 Teilnehmer trafen schon kurz vor 06:45 beim Feuerwehrdepot ein, so dass die Fahrt, mit dem äusserst komfortablen Reisecar mit 2 + 1 Bestuhlung, bereits um 06:55 starten konnte.

Wir fuhren von Dietlikon über den für einmal nicht verstopften Nordring in Richtung Bern, Biel und dann nach Le Locle. Von da an war es trotz Baustellen nur noch ein Katzensprung bis zu den unterirdischen Mühlen.

 

 

Im Car wurden von Oliver und Hansruedi Kaffee und Gipfeli serviert. Dies verkürzte vermeintlich die Fahrzeit markant. Alle Teilnehmer waren beim Passieren des „Röstigrabens“ wieder hell wach. Die Erinnerungen und Anekdoten der ersten Französischstunden machten die Fahrt durch den Jura zum fröhlichen Erlebnis. Zum Glück hat der Chauffeur René den Kühlschrank auch gut gefüllt, so dass der erste Durst auf der Fahrt gestillt werden konnte. Der Himmel lachte zwischendurch riesige Tränen, was der guten Stimmung aber nichts anhaben konnte. Das Einzige das wir bei unserer Hinfahrt verpasst hatten war ein richtiger Stau. Und so kam es wie es kommen musste, wenn man früh aufsteht, wir waren ¾ Stunde zu früh am Ziel. Aber nach kurzer Wartezeit traf auch das Museumspersonal ein, und wir konnten vor der Führung noch die Ausstellung durchstöbern.

Pünktlich um 10:15 begrüsste uns ein äusserst kompetenter Museumsführer, der uns äusserst sachkundig aber auch mit einem gewissen Schalk durch die Ausstellung führte.

Nur das „Geschnatter“ einer nachfolgenden Gruppe konnte Ihn zeitweise aus der Ruhe bringen. Die interessante Führung über die engen Gänge und Treppen vorbei an riesigen Wasserrädern und Mühlsteinen war imposant und man staunte was da bereits im 17 Jahrhundert alles in diese Höhlen eingebaut wurde. Die nachfolgende Gruppe drängte und so erblickten wir nach ca. einer Stunde das Tageslicht wieder. Dass es auch nach der Führung noch leicht regnete sieht man auf dem Gruppenbild mit den gut gelaunten Teilnehmern. 

 

Mit dem Car fuhren wir zum Mittagessen, das wir auf der geschlossenen Aussichtsterrasse vom Hotel Rives du Doubs in Les Brenets einnahmen.

Wer Lust und Laune hatte konnte sich vor dem Nachmittagsprogramm noch kurz die Beine vertreten. (Der Regen hatte inzwischen aufgehört)

Am Nachmittag stand noch eine Schifffahrt auf dem Dubs an. Wo wir die wunderschöne Landschaft des Juras bestaunen konnten. Nach einem kurzen Fussmarsch waren wir am Tagesziel dem Wasserfall „Saut-du-Doubs“ angelangt. Da die Wassermenge nach einem trockenen Sommer im Doubs nicht so gross war, hat uns der Wasserfall nicht wirklich aus den Socken gehauen. Trotzdem ist es unseren Fotografen Oliver gelungen davon ein super Foto zu machen. (herzlichen Dank) Danach haben wir einen kleinen Umtrunk am Etappenziel genossen. Der Rückweg mit dem Schiff war gemütlich und zum Geniessen. So dass wir das viele Gesehene auf der Heimfahrt im Car bei einem Bier oder in Form von Träumen nochmals revuepassieren konnten. Auch diskutiert wurde natürlich auf der Heimfahrt. Dabei mussten wir aber feststellen, dass nur die nicht Anwesenden wissen, weshalb sie heute gefehlt haben. Wir hoffen das „Geheimnis“ zu erfahren, so dass bei einer nächsten Reise mehr Aktive und Ehemalige den Tag mit uns geniessen können.

Hansruedi Schoch 
Präsident Feuerwehrvereinigung Dietlikon 

Bilder Oliver Eichenberger

xeiro ag
scatlife.com