Diese Seite ausdrucken

Herbstreise 2016

Die Herbstreise der Feuerwehr Vereinigung Dietlikon führte uns in diesem Jahr in das urchig schöne Appenzellerland. Talerschwingen, Schelleschötte und Mutschli – kann man das essen? Wir wollten es genauer wissen. 

 

Bei bedecktem aber freundlichem Wetter versammelten wir uns wie gewohnt beim Feuerwehrdepot und machten uns parat für die abwechslungsreiche Anfahrt mit dem Car. Via Zürcher Oberland und Rickenpass gelangten wir Richtung Neckertal und bald schon erreichten wir Stein, wo sogleich die erste Attraktion auf uns wartete. 

 

Der Bärnerdütsch sprechende Appenzeller Schau-Käser erwartete uns im Appenzeller Volkskundemuseum zum traditionellen Alpkäsen in einer über 400-jährigen Alphütte. Nach einem kurzen Theorie-Block und gründlicher Desinfektion unserer Hände konnten wir selbst Hand anlegen und den Kessel kräftig einheizen. Es dauerte eine gewisse Zeit bis die Bakterien mit der Umwandlung der Milch zu Käse begann. Doch schlussendlich entstand nach kräftigem rühren und abschöpfen ein prächtiges Mutschli. Dem Appenzellerkäse Geheimnis kamen wir trotz Nachfrage nicht auf die Schliche, trotzdem waren wir stolz auf uns und dem Ergebnis. Unsere Erkenntnis: Vor dem Käse sind alle Menschen gleich. 

 

Die Zeit war knapp und die Bäuche hungrig - Mittagessen. Doch so einfach ins nächste Restaurant ging es nicht. Bis zum Restaurant Sonder waren es ca. 20 Minuten Wanderung, welche uns einen schönen Ausblick in die hügelige Landschaft erlaubte. Endlich angekommen und schon standen Käsehörnli, Salat und feine Fleischhäppchen parat, dazu ein Flauder oder Bier und Wein – so soll es sein! 

 

Nach der ausgezeichneten Verpflegung und dem gemütlichen Zusammensein ging es gestärkt weiter nach Herisau, in den Hauptort des Kantons Appenzell Ausserhoden. Es erwartete uns eine Reise in die Welt der Klänge vom Hackbrett. Werner Alder war parat, uns auf musikalische Art und Weise die Entstehung eines Hackbrettes näher zu bringen. Auch einen Blick in die Werkstatt war möglich und zeigte uns, wie viel Arbeit und Begeisterung nötig sind, um die urchigen Klänge auf dem Brett entstehen zu lassen. Zum Abschluss durften wir ein kurzes aber wunderbar schönes Konzert mit klassischer Appenzeller Musik geniessen. 

 

Im Anschluss reisten wir entspannt und teilweise doch etwas müde zurück nach Dietlikon. Mit im Gepäck hatten wir viele spannende Momente und eine tolle Stimmung.  

 

Michael Studer                     
Eventmanager FVD

 

Fotos Sabine Blaser / Oliver Eichenberger 

xeiro ag
scatlife.com