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20161118_Zugsschlussübung Zug 1

Wie in den vergangen Jahren, hatte Patrick Keller auch in diesem Jahr wieder das Zepter in der Hand, was die Übung betraf. Und von ihm sind wir uns einiges gewohnt. 

 

Wir waren deswegen nicht weniger gespannt, was uns erwarten wird, als er uns eröffnete, dass diese Übung den Titel „Mal etwas anderes“ trägt.

 

Etwas anders, war es tatsächlich, als unsere beiden Offiziere, Roman Bäni und Alain Rieder, je einen Zettel in die Hand gedrückt bekamen, mit einer Koordinate darauf. Etwas ratlos schauten wir uns an. Das Navi, war überfordert mit der Koordinaten- Eingabe, weswegen wir das Geocache- App zur Hilfe nahmen. Dies war wohl etwas zu genau, oder die Koordinate stimmte nicht so ganz, oder die Besitzerin verwechselte trotz Argusaugen des Offiziers, die Zahlen. So oder so, schlussendlich irrten wir bei Nieselregen im Ägertwald herum, was vom Übungsleiter  irritiert zur Kenntnis genommen und rasch korrigiert wurde. An dieser Stelle den Fahrern ein Kompliment. Euer Fahrkönnen ist top.

 

Die Schnitzeljagd ging also an der richtigen Stelle weiter, wo wir neben dem Conrad einige Meter unter der Erde ein Überlaufbecken besichtigen konnten. Wichtiges Wissen, falls mal ein Öl- Ereignis in der Nähe statt finden und wir ein Sammelbecken benötigen würden. Der nächste Hinweis führte uns zum Lichtmast auf dem Pionierfahrzeug, der Dortige zu den Plänen der Kanalisation und von dort aus zu einem Schacht. Der Auftrag war: "Bergen einer vermissten Person am andere Ende des Abflussrohres unter Atemschutz und falls nötig auspumpen des Schachtes. „ Leider funktionierte weder die installierte Pumpe noch diejenige vom Pionierfahrzeug so richtig gut, weshalb es sich Michael Studer - leider seine letzte Übung - eine längere Zeit dort unten bequem machen konnte und warten musste.

Schlau wie wir sind, kamen wir auf die Idee, dass die vermisste Person ja sicher auch von einem anderen Schacht aus geborgen werden könnte. Und siehe da. Alsbald kamen zwei strahlende Feuerwehrmänner mit der Holzpuppe Peter auf dem Rücken durch den Regen zu uns zurück. Rückzug hiess es deshalb für unseren Kameraden im Schacht unten. Nicht ganz unfroh darüber, dass ihm und seiner Atemschutzkollegin das Kriechen durch das Rohr erspart geblieben ist. Wieder zurück im Depot ging es ans obligatorische Retablieren.

 

Nach dieser in der Tat „ etwas anderen Übung“ startete, der gemütliche Teil.

Mittlerweile zur Tradition geworden, verschoben wir zur Waldhütte, wo fleissige Helfer für uns schon das Fondue heiss und das Bier kalt gestellt hatten. Ebenso traditionell wurde kräftig eigeheizt und auch unsere Freunde von der Polizei schauten bei uns vorbei.  Wir genossen das gemütliche Beisammensein bis spät in die Nacht...

 

Danke Patrick Keller für die "mal andere Übung“, den Offizieren für ihre Arbeit, allen Helfern und Sponsoren und natürlich allen vom Zug 1! Es ist toll mit euch!  

Übrigens hatten wir an diesem Abend zwei neue Feuerwehrmänner als Zuschauer. Ihnen hatte es gut gefallen, so dass sie ab Januar zu uns gehören und unsere Feuerwehr verstärken werden. Herzlich Willkommen!

 

Sdt Prisca Diener - Zug 1

xeiro ag