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2011.07.08_Brandschutz_Schule

Probealarm im Schulhaus Hüenerweid

Brandschutzübung im Schulhaus Hüenerweid: Am Freitag, 8. Juli 2011, wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dietlikon der Ernstfall geprobt. Die Übung verlief reibungslos.

Der Pausenplatz ist leergefegt, aus den offenen Fenstern der Klassenzimmer ist Unterricht zu hören: Es ist Freitag, der 8. Juli 2011, ein normaler Sommermorgen auf dem Schulgelände Hüenerweid. Ganz normal? Nein, um 8.30 Uhr dringt plötzlich dicker, grauer Rauch aus der Herrentoilette im ersten Stock. Frau Gwerder, die Frau des Hauswarts, sieht den Rauch und schlägt sofort Alarm: Im Kellergeschoss betätigt sie den Alarmknopf und die Pausenglocke läutet Sturm. Ein Brand? Nein, zum Glück ist es nur eine harmlose Rauchmaschine, die für den Übungszweck viel Qualm produziert.

So wird das Notfallkonzept, das in der Theorie allen Lehrpersonen und auch den SchülerInnen bekannt ist, erprobt. Es läuft alles nach Plan: Die Lehrpersonen ziehen eine Leuchtweste über, schliessen die Fenster, prüfen die Situation im Gang und verlassen - da es der Rauch zulässt - mit ihrer Klasse geordnet das Schulhaus in Richtung Sporthalle, wo sich alle zu besammeln haben. Unterdessen sind bereits die ersten Feuerwehrleute auf dem Schulareal eingetroffen. Schnell überblicken sie die Lage, legen die Schläuche aus und sichten den Brandherd. Die Evakuierung läuft unterdessen weiter, ruhig und geordnet. In der Sporthalle stellen sich die Klassen in zugeordneten Feldern auf. Ist eine Klasse vollzählig, setzen sich die SchülerInnen. Zehn Minuten nach Alarmauslösung ergeht die Meldung an Stefan Dangel, den Einsatzleiter der Feuerwehr, dass die Räumung komplett ist.

Feuerwehrkommandant Roger Waldner, welcher in beobachtender Funktion vor Ort ist, ist sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung: „Die Evakuierung erfolgte rasch und problemlos.“ Bei der Räumung des Schulhauses hätten die Lehrpersonen auch alle Zimmer und WCs überprüft.

Die Übung war also ein voller Erfolg! Bleibt zu hoffen, dass der Ernstfall nie eintritt.
Wie es Schulleiter Reto Valsecchi aber treffend ausdrückt: „Der Basketballspieler beginnt auch nicht während des Spiels zu trainieren, sondern übt vor dem Spiel.“

Eines gilt es aber zu verbessern: Einige SchülerInnen schafften es, die Nachricht auf Facebook zu veröffentlichen oder den Schulleiter mittels SMS über den Vorfall zu informieren. Er hatte sie im Vorfeld darum gebeten. Es war aber eine Übungsanlage – im Ernstfall hat die Kommunikation nach aussen ausschliesslich über die Kommandoleitung zu erfolgen. Die betreffenden SchülerInnen werden daraus bestimmt eine Lehre ziehen...

Nur 20 Minuten nach dem Alarm geht der Unterricht – nicht unbedingt zur Freude der SchülerInnen – bereits wieder weiter. Ein herzlicher Dank der Feuerwehr Dietlikon, dass sie diese Übung ermöglicht haben.

Bernadette Wyden, Schulpflege Dietlikon

xeiro ag