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2010.05.29_Wettkampf

Was für ein K(r)ampf im Zugerland

Im zugerischen Unterägeri gab es am 29. Mai 2010 etwas zu feiern, denn die örtliche Feuerwehr durfte ihre neu angeschafften Atemschutzgeräte in Empfang nehmen. Um den Anlass würdig zu umrahmen, amtete denn Unterägeri gleich auch noch als Gastgeber für den jährlich stattfindenden Atemschutzwettkampf der Zuger Feuerwehren.

Als einer von zwei Gastkantonen wurde die Feuerwehr Dietlikon mit einem Vierertrupp eingeladen, ihre Farben in der Innerschweiz zu vertreten.

Da Feuerwehr bekanntlich kein Hobby sondern eine Lebens-einstellung ist, wurde die Einladung dankend und voller Enthusiasmus angenommen.

Schliesslich hatte die Feuerwehr Dietlikon seit Jahren nicht mehr an einem ähnlichen Wettkampf teilgenommen und ihr Können unter Beweis gestellt.

Was sich die Dietliker als gemütlichen Nachmittag bei Wurst und Brot gedacht hatten, stellte sich aber gleich zu Beginn als knüppelharte Probe für Kondition, Technik und Durchhaltewillen heraus. Den Gesichtern der anderen Teilnehmer konnte man ansehen, dass ein kantonaler Atemschutzwettkampf im Kanton Zug nicht einfach Plausch ist, sondern jede Feuerwehr ihren Ruf und Ehre zu verteidigen hat.

Zwanzig Trupps aus den verschiedenen Gemeinden massen sich in zehn verschiedenen Disziplinen, welche Geschick, Fitness, feuerwehrtechnisches Wissen und vor allem Teamarbeit erforderten. Die Posten reichten von sägen, klettern, balancieren, kriechen, pumpen bis hin zum Steine stossen. Meist ging es dabei um Zentimeter oder Sekunden. So musste zum Beispiel ein 1200kg schwerer Stein mit Hilfe von Hebeeisen und Holzpfosten vorwärts bewegt, oder eine senkrechte Stützleiter erklommen werden. Den Zürchern wurde es standesgemäss nicht leicht gemacht.  Schön, dass der Trupp bei seiner Arbeit von einer Handvoll mitgereister Supporter unterstützt wurde.

Nach der Arbeit soll man sich bekanntlich etwas gönnen. Auch für das auf den Wettkampf folgende Fest im Feuerwehrdepot liessen sich die Kameraden nicht lumpen. Nach einem feinen Nachtessen und der obligaten Rangverkündigung wurde ausgiebig auf den anstrengenden Tag angestossen. Die „Frischlinge“ aus Dietlikon beendeten den Wettkampf übrigens auf dem guten 12. Platz, liessen damit etliche einheimische Trupps hinter sich und hatten erst noch viel Spass dabei.

Nicht auszudenken was passiert, wenn sich die Feuerwehr Dietlikon auf den nächsten Wettkampf entsprechend vorbereitet!

Wm Renato Brand, Zug 1

Link zur Homepage der Feuerwehr Unterägeri: http://www.feuerwehrunteraegeri.ch/

 

Patrick Keller und Simon Engel
Renato Brand, Roman Bäni,
v.l.n.r:
Unser starkes Quartett am Wettkampf:
 
xeiro ag
scatlife.com