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2009.11.06_Zugsschlussübung

Die diesjährige Zugsschlussübung wurde als Einsatzübung für alle Angehörige der Feuerwehr Dietlikon vorbereitet.  Die Zugführer P. Keller, P. Lehmann und S. Dangel mit dem Kommandanten R. Gall haben sich was Besonderes ausgedacht.

Um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Dietlikon zu testen, gaben sie der Übung den Namen "Stress-Test".

Das vorbereitete Übungszenario
Am Abend herrscht ab ca. 18.15 Uhr in Dietlikon ein unerwartet starkes Gewitter im Kanton Zürich und speziell in Dietlikon. Als Folge wird es diverse Einsätze geben, so z.Bsp. gefallene Bäume, Kellerräume unter Wasser, Verkehrsunfälle oder auch Strassenabschnitte unter Wasser. Nebenbei kann es der Zufall oder die Übungsleitung vorsehen, dass noch kleinere Bagatellen zusätzliche, personelle Ressourcen forden könnten.

Der Einsatzleiter soll deshalb entsprechend der Dringlichkeiten (Mensch, Tiere, Sachwerte) die notwendigen Entscheidungen treffen und die Mittel der Feuerwehr Dietlikon samt Einsatzkräften möglichst wirkungsvoll und zugleich mit einer gewissen Reserve für unvorhersehbare Notfälle einteilen.

Nicht möglich als Übungsbestimmung ist das Aufgebot von weiteren Rettungskräften wie Nachbarfeuerwehren, Zivilschutz, Sanitätsdienste, Polizei und Gemeindewerke.

Die offizielle Einsatzzentrale (Tel. 118 Feuerwehr-Notruf) - infolge Überlastung - ist für Anrufe aus dem Gebiet Dietlikon fix umgeschalten auf das Telefon der Feuerwehr Dietlikon. Somit werden die Alarmmeldungen direkt von Einwohnern von Dietlikon eintreffen....

Die Einsätze starten.....
Anfänglich ist die Tages-Alarm Formation aufgeboten für einen Alarm von einer Brandmeldezentrale eines Industriebetriebes.

Die ersten Feuerwehr-Leute rücken nach dem Pageraufgebot mit dem Tanklösch- und Pionierfahrzeug aus.... kurz darauf treffen fast zeitgleich die Meldungen über einen Verkehrsunfall, gefallene Bäume und erste Wassereinbrüche ein..... der Einsatzleiter entschliesst sich nun folgerichtig einen Grossalarm auszulösen, jetzt sind alle verfügbaren Feuerwehrleute aufgeboten ins Depot einzurücken.

Der Einsatzleiter bekommt laufend weitere Alarm-Meldungen und ist nun vorab gefordert. Er disponiert nach Dringlichkeit und unter Zeitdruck, wer was wo erledigen muss. Die Offiziere, Geräteführer und Mannschaft erhalten laufend die entsprechenden Aufträge zur Erledigung.

Das Gewitter legt sich und nach ca. 1 Stunde (mit rund 20 Alarm-Meldungen) ist Übungshalt. Nach dem Retablieren - um die Ausrückbereitschaft wieder zu gewährleisten - folgt für jeden Zug ein gemütliches Anschlussprogramm. Ein Zug geht zum Bowling, der andere verpflegt sich in einem Restaurant und die Spezialisten geniessen ihren traditionellen Raclette-Abend im Feuerwehr-Stübli.

Nachfolgend zu diesem Bericht einige Eindrücke vom Start bis zum Schluss des Abends, welcher bis weit in den Morgen hinein gedauert hat.....

Herzlichen Dank allen Beteiligten mit den besonderen Aufgaben und Euch Feuerwehrleuten für den tatkräftigen Einsatz und nicht zu letzt dem geforderten Einsatzleiter Roger Waldner. Wir sind gerüstet, falls wir in Dietlikon wieder mal ein grosses Unwetter haben!!!

Die drei Zugführer und der Kommandant 

Oblt Roger Waldner - der Einsatzleiter an diesem Abend  - am Disponieren der Einsätze, die Mannschaft hält sich bereit am Sammelplatz für die kommenden Einsätze

 

und die Feuerwehrleute nachher beim gemütlichen Beisammensein
xeiro ag