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Lebenswelt öffentlicher Raum

Dietliker zufrieden mit dem öffentlichen Raum

Öffentliche Räume sind wichtig für das Funktionieren einer Gemeinde. Hier findet der gesellschaftliche Austausch über alle sozialen Schichten und Generationen statt. Im Rahmen des Projektes „Lebenswelt öffentlicher Raum“ unter der Leitung von Gemeinderätin Cristina Wyss-Cortellini wurde eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Die Dietliker sind mehrheitlich mit dem öffentlichen Raum zufrieden.

Im Herbst 2013 konnten sich die Dietliker mittels Fragebogen zum öffentlichen Raum äussern. Wo drückt der Schuh? Welche Erwartungen bestehen und werden diese erfüllt? Was sollte beibehalten und was geändert werden, damit sich die Bevölkerung in Dietlikon wohl fühlt?

Grünräume erfreuen Gross und Klein

Die gute Nachricht vorneweg: Grossmehrheitlich sind die Dietliker mit dem öffentlichen Raum zufrieden. Insbesondere die Naherholungsgebiete wie Hard- und Aegertwald erfreuen sich grosser Beliebtheit. Auch die Freihaltezonen zwischen Dietlikon und Wallisellen oder Bassersdorf sowie das Naturschutzgebiet Klimm sollen erhalten bleiben. Wünschenswert sind mehr Blumenbeete und die Pflanzung von Bäumen im Wohngebiet entlang der Strassen. Für Ärger sorgen Abfallsünder, welche unser Dorf mit Müll verschandeln. Als störend wird auch der Durchgangsverkehr durch unser Dorf empfunden. Bemängelt wird ebenfalls die Situation für Velofahrer.

Schmucker Dorfplatz, Vereinsvielfalt und grosse Einkaufsmöglichkeiten sehr geschätzt

Der schmucke Dorfplatz in der historischen Kernzone gefällt besonders gut. Hingegen wird einigen Strassenräumen und Plätzen noch Verbesserungspotential zugeschrieben. Insbesondere die Dorfseingänge, das Bahnhofsareal sowie das Einkaufsgebiet sollten als Visitenkarte Dietlikons wahrgenommen werden. Die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr werden als sehr vorteilhaft gewertet. Die Bewohner schätzen den dörflichen Charakter, in welchem einander auf der Strasse noch „Grüezi“ gesagt wird. Die Vereinsvielfalt wirkt sich positiv auf das Zusammenleben aus. Ein kleiner Wermutstropfen: Von Jung bis Alt; viele Dietliker wünschen sich einen Dorftreff, der diesem Namen gerecht wird.

Zeitgleich erfolgte eine Befragung bei den Schülern im Schulhaus Hüenerweid. Die Jugendlichen vermissen vor allem einen Aussenraum als Treffpunkt, in welchem sie sich aufhalten dürfen und nicht als störend empfunden werden.

Roter Faden im öffentlichen Raum

Aufgrund der Antworten aus der Umfrage wird nun eine mittel- bis langfristige Strategie für den öffentlichen Raum erarbeitet. Es geht nicht darum, einen Wunschkatalog zu erstellen, der dann mittels Massnahmen abgearbeitet wird. Vielmehr soll über die Jahre hinweg ein roter Faden vorhanden sein. Die Dietliker sollen sich im öffentlichen Raum weiterhin wohl fühlen und so zu einem aktiven Dorfleben beitragen.

Gemeinderat

Öffentliche Räume für alle Nutzer

Öffentliche Räume werden von verschiedenen Gruppen gemeinsam genutzt, was manchmal zu Konflikten führen kann. Deshalb startet die Gemeinde Dietlikon das Projekt „Lebenswelt öffentlicher Raum“, welches sich diesem Thema annehmen soll.

Öffentliche Räume sind wichtig für das Funktionieren einer Gemeinde. Hier findet der gesellschaftliche Austausch über alle sozialen Schichten und Generationen statt. Genau diese gemeinsame Nutzung macht es schwer, die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen.

Unter der Führung von Gemeinderätin Cristina Wyss-Cortellini startete im April 2013 eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der verschiedenen Nutzergruppen ihre Grundlagenarbeit für das Projekt „Lebenswelt öffentlicher Raum“. Dabei werden die Anliegen der Familien, Jugendlichen, Senioren, Sportbegeisterten, der Schule und der Gemeindeverwaltung untersucht, eine Bestandesaufnahme durchgeführt und analysiert.

Bevor konkrete Massnahmen festgelegt werden, soll anhand der Bestandsaufnahme und der Bedürfnisanalyse zunächst die Richtung für eine zukünftige Entwicklung der öffentlichen Räume eruiert werden.

Damit eine Diskussion über die Nutzung öffentlicher Räume über alle Generationen hinweg stattfinden kann, werden in einem zweiten Schritt Teilprojekte definiert, in welchen sich die Bevölkerung aktiv einbringen kann.

Gemeinderat

Erwartungen an den öffentlichen Raum werden untersucht

Öffentliche Räume sind wichtig für das Funktionieren einer Gemeinde. Hier findet der gesellschaftliche Austausch über alle sozialen Schichten und Generationen statt. Im Projekt „Lebenswelt öffentlicher Raum“ werden die Anliegen der verschiedenen Nutzer untersucht.

Um nicht bloss eine „Schlaf- und Pendlergemeinde“ zu sein, ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung sicher und wohl fühlt. Und dass sie sich im öffentlichen Raum aufhält und diesen belebt. 

Doch die Erwartungen an den öffentlichen Raum unterscheiden sich je nach Nutzergruppe. So sind für Familien und Jugendliche allenfalls andere Dinge wichtig als für Sportbegeisterte und Senioren. Diese Bedürfnisse wiederum decken sich nicht unbedingt mit denjenigen von Pendlern, welche hier arbeiten oder einkaufen gehen. Letztere jedoch sind wichtig für unser lokales Gewerbe und den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Fragebogen für die Bevölkerung

Deshalb ist es wichtig zu erfahren, wo „der Schuh drückt“. Mittels Fragebogen soll der Puls der Bevölkerung bezüglich öffentlichem Raum gefühlt werden. Es geht nicht darum, einen Wunschkatalog zu erstellen, der dann mittels Massnahmen abgearbeitet wird. Es soll vielmehr eine mittel- bis langfristige Strategie für den öffentlichen Raum erarbeitet werden.

Im öffentlichen Raum in Dietlikon soll über die Jahre hinweg ein roter Faden entstehen. In Dietlikon sollen alle Nutzergruppen die Möglichkeit haben, sich wohl zu fühlen und so zu einem aktiven Dorfleben beizutragen.

Gemeinderat

xeiro ag
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